St. Cäcilia
Eine Seite der Pfarrgemeinde NiederzierLiturgie
von Biergans am 02.07.2026 in Liturgie
02.07.2026 – 14. Sonntag im Jahreskreis

ZUM EVANGELIUM Nachfolge Jesu bedeutet bewusstes und intensives Leben, und eben darum auch: ständiges Abschiednehmen, ein Leben wie durch den Tod hindurch. – „Propheten“ und „Gerechte“ werden im Matthäusevangelium die Gottesmänner des Alten Bundes genannt. Ihnen werden die Jünger Jesu gleichgestellt; sie setzen die Sendung Jesu fort. Wer sie aufnimmt, dem wird Gott es danken.
Evangelium (Mt 10, 37–42)
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln:
Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich,
ist meiner nicht wert,
und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich,
ist meiner nicht wert.
Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt,
ist meiner nicht wert.
Wer das Leben findet,
wird es verlieren;
wer aber das Leben um meinetwillen verliert,
wird es finden.
Wer euch aufnimmt,
der nimmt mich auf,
und wer mich aufnimmt,
nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist,
wird den Lohn eines Propheten erhalten.
Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist,
wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
Und wer einem von diesen Kleinen
auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt,
weil es ein Jünger ist –
Amen, ich sage euch:
Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
Für den Tag und die Woche
Für viele ist das Kreuz Ärgernis, Last. Wir wollen es abschütteln, ausblenden. Ohne Kreuz gibt es kein Christentum, keine Christusnachfolge. Papst Franziskus sagt in einer Predigt:
„Derselbe Petrus (…) sagt zu ihm (Jesus): Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Ich folge dir, aber sprich mir nicht vom Kreuz. Das tut nichts zur Sache. Ich folge dir mit anderen Möglichkeiten, ohne das Kreuz. – Wenn wir ohne das Kreuz gehen, wenn wir ohne das Kreuz aufbauen und Christus ohne Kreuz bekennen, sind wir nicht Jünger des Herrn: Wir sind weltlich, wir sind Bischöfe, Priester, Kardinäle, Päpste, aber nicht Jünger des Herrn.“ (Papst Franziskus, Predigt an die Kardinäle am 14. März 2013 in der Sixtinischen Kapelle)
Quelle: SCHOTT LESEJAHR A
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