Liturgie

von Biergans am 29.01.2023 in Liturgie

 05. Februar 2023 – 5. Sonntag im Jahreskreis

ZUM EVANGELIUM                             Die Jünger Jesu tragen die Verantwortung für die Welt, in der sie leben. Salz der Erde und Licht der Welt sollen sie sein. Das Licht leuchtet, das Salz macht die Speise schmackhaft. Die Menschen wollen nicht nur die schönen Reden der Christen hören, sie wollen die Taten sehen. Ob sie dann den Vater im Himmel preisen, ist eine andere Frage; es kann auch sein, dass sie darauf mit Spott und Verfolgung antworten oder dass ihnen die christliche Botschaft gleichgültig ist. Die Jünger teilen das Schicksal ihres Meisters, der das wahre Licht der Welt ist.

 

Evangelium (Mt 5, 13–16)

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Ihr seid das Salz der Erde.

Wenn das Salz seinen Geschmack verliert,

womit kann man es wieder salzig machen?

Es taugt zu nichts mehr,

außer weggeworfen und von den Leuten zertreten zu werden.

Ihr seid das Licht der Welt.

Eine Stadt, die auf einem Berg liegt,

kann nicht verborgen bleiben.

Man zündet auch nicht eine Leuchte an

und stellt sie unter den Scheffel,

sondern auf den Leuchter;

dann leuchtet sie allen im Haus.

So soll euer Licht vor den Menschen leuchten,

damit sie eure guten Taten sehen

und euren Vater im Himmel preisen.

 

Für den Tag und die Woche

Licht sein

Jesus Christus, der lebendige Mensch ist für dich die Herrlichkeit deiner Gegenwart und ein Licht unter den Völkern, weil durch ihn dein Leben über die vier Himmelsrichtungen die ganze Erde erreicht. Wir sind da, jeder in seiner Art, um dieses Licht zu sein, das die Herzen der Menschen erwärmt und die Freude Gottes weitergibt. (Frère Roger, Taizé)

Quelle: SCHOTT LESEJAHR A

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