Heiligenfiguren

von Biergans in St. Cäcilia

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Heiligenfiguren

Unsere Pfarrkirche St. Cäcilia verfügt über acht Heiligenfiguren jeweils als Statue sowie 4 kleine Evangelisten-Figuren (Fotos – M. Biergans). Sie sind fester Bestandteil sakraler Kunst und stets etwas Besonderes. Alle haben daher auch ihren besonderen Platz und können von allen Kirchenbesuchern betrachtet werden. Am 01. Mai 1908 wurden im Erzbischöflichen Museum in Köln vier dieser Heiligenstatuen, die über ein Jahrhundert auf dem Dachboden der Pfarrkirche lagerten, von dem Kölner Bildhauer Josef Fink restauriert.

Mutter Gottes mit Kind                                                  Hl. Cäcilia von Rom

Im Altarchor finden wir zur linken Seite die Statue der Mutter Gottes mit Kind und zur rechten unsere Pfarrpatronin, die hl. Cäcilia. Das Herstellungsjahr der Statue der Mutter Gottes mit Kind ist leider nicht bekannt.

Die Statue der hl. Cäcilia stammt aus dem Jahre 1858 und wurde von dem Kölner Bildhauer C. Stephan geschaffen. Die Lebensgeschichte unserer Pfarrpatronin finden Sie auf unserer Seite „Unsere Patronin die Hl. Cäcilia“. Auf der Seite „Geschichte unserer Kirche“ finden Sie auch Informationen über unseren St. Cäcilia – Hochaltar, der im Jahre 1910 – gestiftet durch den Kölner Domkapitular Dr. Arnold Steffens (ein gebürtiger Niederzierer) – errichtet wurde.

Hl. Johannes von Nepomuk

Johannes Nepomuk war ein bömischer Priester und Märtyrer. Er wurde 1729 von Papst Benedikt XIII. heiliggesprochen. Die Statue besteht aus Eichenholz und stammt ursprünglich aus der Hauskapelle der 1848 ausgestorbenen Niederzierer Familie der Grafen von Hochsteden.

Hl. Ursula von Köln

Ursula von Köln stammte aus der Bretagne und lebte im 4. Jh. n. Chr.. Ursula war eine Frau, die möglicherweise in der Diokletianischen Verfolgung um 304 in Köln zusammen mit Gefährtinnen ermordet wurde. Die Reliquie befindet sich seit 1156 im Kirchenschrein von St. Ursula in Köln. Die Renaissance-Statue ist aus Lindenholz gefertigt.

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Hl. Urban

Urban ist ein viel verehrter Heiliger. Es gibt deren gleich drei, die in einer Person verehrt werden. Alle drei Urbani verehrt man heute am 25. Mai. Die in unserer Kirche befindliche Statue aus Lindenholz stellt den Hl. Urban I. als Papst (221 – 230 n. Chr.) dar und ist leicht zu erkennen an der Tiara, dem Papstornat und dem Papststab. Sie stammt aus der Renaissance – Zeit. Neben der Hl. Cäcilia hatte unsere Pfarrkirche bis zum Jahre 1803 auch den Hl. Urban als weiteren Patron.

Hl. Hubertus

Hubertus lebte als Pfalzgraf am Hof Theoderichs III. in Paris, später in Metz am Hofe Pippins des Mittleren, mit dem er wohl verwandt war. Als er verwitwete, ging Hubertus als Einsiedler in die Wälder der Ardennen, wo er apostolisch tätig war. 705 wurde er Bischof von Tongern-Maastricht, 716 verlegte er seinen Bischofssitz nach Lüttich. Er ließ dort eine Kathedrale bauen, galt aber auch als fürsorglicher Wohltäter. Seit dem Mittelalter wird die Hubertus-Legende erzählt, nach der er auf der Jagd von einem prächtigen Hirsch mit einem Kruzifix zwischen dem Geweih bekehrt wurde. Deshalb wird Hubertus als Schutzpatron der Jagd angesehen. Die Statue ist wohl die älteste aller in der Kirche befindlichen Statuen. Sie stammt aus der gotischen Periode und wurde aus Lindenholz gefertigt.

Hl. Nikolaus von Myra

Nikolaus von Myra  ist einer der populärsten Heiligen, dessen Festtag, der 06. Dezember, mit vielen Bräuchen verbunden ist. Er wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien. Seine Statue befindet sich im wieder aufgestellten und aufwendig restaurierten Nikolausaltar im vorderen Querschiff unserer Pfarrkirche und stammt von dem Kölner Bildhauer C. Stephan aus dem Jahre 1858.

Herz Jesu Figur

Diese große Christus – Statue  wurde vor etwa 10 Jahren erworben und im südlichen Seitenschiff aufgestellt. Schon in der Urkirche gab es die Vorstellung einer aus dem Herzen Jesu hervorgehenden Kirche. Im Übergang des christlichen Altertums zum Mittelalter formte sich eine Herz-Jesu-Frömmigkeit aus. Die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu ist eine Ausdrucksform der katholischen Spiritualität. In der Präfation des Hochfestes vom Heiligsten Herzen Jesu heißt es: „Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche. Das Herz des Erlösers steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heiles.“

Die vier Evangelisten

An den beiden vorderen, inneren Querwänden des südlichen und nördlichen Seitenschiffes finden wir vier kleine Holzstatuen. Hier werden die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes dargestellt. Als Autoren der vier biblischen Evangelien werden sie seit dem 4. Jahrhundert mit geflügelten Symbolen dargestellt. Ein Mensch versinnbildlicht Matthäus, der Löwe Markus, der Stier Lukas und der Adler Johannes.

Evangelist
Matthäus
Evangelist
Markus
Evangelist
Lukas
Evangelist
Johannes

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Gnadenbild

Neben den Statuen und Figuren befindet sich im nördlichen Seitenschiff das Gnadenbild „Unserer Lieben Frau von der immerwährenden Hilfe“ in einem kräftigen Holzrahmen mit 24 farbigen Steinelementen auf einem Holzsims. Es ist ein weit verbreitetes Gnadenbild und eine weltbekannte Mariendarstellung.

Die Gottesmutter ist auf Goldgrund dargestellt. Sie trägt ein rotes Unter- und ein dunkelblaues glänzendes Obergewand mit einem Stern auf dem Kopfschleier; diesen umgibt der Heiligenschein. Griechische Abkürzungen auf beiden Seiten kennzeichnen sie als „Mutter Gottes“. Auf dem linken Arm trägt sie das in Grün und Gold gekleidete Jesuskind. Das Haupt des Kindes ist mit einem Kreuznimbus umgeben, daneben steht abgekürzt der Name „Jesus Christus“. Das Kind wird von der linken Hand der Mutter gehalten und greift mit beiden Händen nach ihrer rechten. Sein Kopf ist jedoch abgewandt, und der Blick geht zu dem Kreuz hinüber, das der Erzengel Gabriel trägt. Wie durch eine Bewegung vorahnenden Erschreckens, hat sich von dem einen Fuß die Sandale gelöst und fällt zu Boden. Beidseitig des Marienhauptes schweben Engel, die in verhüllten Händen die Leidenswerkzeuge Christi tragen. Auch sie sind durch griechische Buchstaben als die Erzengel Michael und Gabriel gekennzeichnet. Für viele Gläubigen ist das Gnadenbild ein beliebter Verweilort zu einem kurzen Gebet, verbunden mit dem Anzünden einer kleinen Opferkerze.

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