Liturgie

von Biergans am 20.08.2017 in Liturgie

27. August – 21. Sonntag im Jahreskreis

ZUM EVANGELIUM                   Der Glaube an Jesus als den Christus, den Messias, und der Glaube an Christus als den Sohn Gottes ist nicht das Ergebnis rein menschlicher Überlegung und Forschung: „Fleisch und Blut“ kann es nicht offenbaren. Wem Gott es schenkt, der ist glücklich zu preisen. Jesus hat den Glauben des Simon bestätigt; er soll Petrus, der Fels sein, in dem bis zur Wiederkunft des Herrn die Kirche ihr Fundament und ihre Festigkeit haben wird.

Evangelium (Mt 16, 13-20)

In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus – der Fels -, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein. Dann befahl er den Jüngern, niemand zu sagen, dass er der Messias sei.

Für den Tag und die Woche

In die Zukunft hinein – Jede wahrhaft im Glauben gesetzte Tat wirkt jetzt und hier nicht nur Gegenwärtiges, sondern Zukünftiges, indem sie aufs wirksamste und unfehlbarste die Struktur des Kommenden bestimmt und verwandelt. Die Anregung, dass Kirche und Christen mehr für die kommenden Geschlechter beten müssten (Gebet ist Tat), ist deshalb richtig. Durch Jesu Leben ist die Kirche und alles innerhalb der Kirche gelebte Leben möglich geworden; es ist potentiell darin erhalten und als echt zukünftiges verbürgt. So schafft jede sich erfüllende christliche Sendung die Grundlage neuer Sendungen. Entzieht sich ein Christ der Aufgabe, an dieser bestimmten Stelle sich „als lebendiger Baustein in den geistigen Tempel“ einfügen zu lassen (1 Petr 2,5), dann verändert er in abträglichem Sinne die Sendung all derer, die sich über ihm, auf der Grundlage seiner vollzogenen Sendung, höher oben einfügen lassen sollten. (H. U. von Balthasar)

Quelle: SCHOTT LESEJAHR A

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