Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands

von Biergans in Gemeinschaften

 Kfd aktuell – Kfd aktuell – Kfd aktuell

Die Vorsitzende der Kfd, Frau Christel Werry, hat mitgeteilt, das sich die Frauengemeinschaft aus Altersgründen zum Ende 2015 nach fast 34 Jahren aufgelöst hat. Es lag vor allem am fehlenden, jüngeren Nachwuchs, um die Aufgaben der Kfd auch zukünftig zu bewältigen. Schade.

Wir danken den Frauen, die über eine so lange Zeit für unsere Pfarrgemeinde eine wirkliche Bereicherung waren.

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Die Geschichte der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)

Die Anfänge der heutigen kfd reichen zurück bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damals entstanden in Frankreich Gebetsgemeinschaften christlicher Mütter. Ab 1856 wurden christliche Müttervereine in Deutschland heimisch. Deren Verbreitung förderte der Mainzer Bischof Emanuel von Ketteler. Dabei unterstützte ihn Ida Gräfin Hahn-Hahn, eine aus Mecklenburg stammende Adelige. 1871 wurde die Ägidienkirche in Regensburg zum Mittelpunkt aller Müttervereine im gesamten deutschen Sprachgebiet erhoben. In das im Zentralarchiv der Diözese Regensburg aufbewahrte Vereinsregister sind für die damalige Zeit mehr als 7000 Vereine aus 72 Diözesen eingetragen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts vollzog sich ein tief greifender Wandel im Rollenverständnis von Frauen, worauf die Kirche mit einer Intensivierung der Frauenseelsorge und -bildungsarbeit reagierte. In deren Folge entstanden in den Pfarrgemeinden Jungfrauen- und Müttervereine.

1915 schlossen sich pfarrliche Müttervereine im Erzbistum Paderborn zum ersten Diözesanverband der Müttervereine zusammen. 1916 folgte die Gründung des Diözesanverbandes Münster und 1918 des Diözesanverbandes Köln. Diese drei bildeten bereits 1918 eine Arbeitsgemeinschaft, aus der – nach Gründung weiterer Diözesanverbände 1928 der Zentralverband der katholischen Müttervereine hervorging. Sitz war das „Bundeshaus“ in Düsseldorf, das schon 1926 als Verbandszentrale für die Jungfrauen- und Müttervereine erworben wurde. 1939 lösten die Nationalsozialisten den Verband auf, Haus und Vermögen wurden beschlagnahmt. Elemente der Verbandsarbeit konnten unter dem Dach der bischöflichen Ordinariate als kirchliche Frauenarbeit aufrecht erhalten werden.

1951 erfolgte die Wiedergründung des Verbandes unter dem Namen Zentralverband der katholischen Frauen- und Müttergemeinschaften. 1954 wurde die Verbandszentrale in Düsseldorf wieder eingeweiht. 1968 verabschiedete der Verband eine neue Satzung und mit ihr den Namen Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd).

kfd Pfarrgruppe St. Cäcilia Niederzier

Die kfd in unserer Pfarre St. Cäcilia gründete sich am 10. Januar 1982.

Am 20. Januar 2007 feierte die kfd ihr 25-jähriges Jubiläum auf Burg Obbendorf.  Vertreterinnen der benachbarten Frauengemeinschaften, der Region und des Bistums überbrachten ihre Glückwünsche. Der feierlichen Feier in der Burg ging ein Festgottesdienst in St. Cäcilia in Niederzier voraus. Im Jubiläumsjahr zählte die Gemeinschaft übrigens 62 Mitglieder. Obwohl draußen der Orkan Kyrill zu wüten begann, ließen sich die Frauen nicht davon abbringen, den Anlass zu feiern. „Eine feste Burg ist unser Gott in Sturm und Wind. Die kfd hier in Niederzier ist ein fester Halt der Gemeinde“, beglückwünschte der damalige Pfarradministrator Rick van den Berg die Damen. Halfen sie doch in all den Jahren bei der Kirchenrenovierung, beim Aufbau der Küche im Pfarrheim und bei vielen sozialen Belangen. Eine ganz besondere Freude war es für die Sprecherin des Leitungsteams, Christel Werry, 17 Gründungsmitglieder mit einer schicken Urkunde auszuzeichnen. Die Ehrenvorsitzende und allererste Vorsitzende Elisabeth Lück sowie Zilli Steffens erhielten bei dem Festakt für Ihre geleistete Arbeit einen Blumenstrauß.

 

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